
Los gehts diesmal auf einen der zahlreichen Parkplätze auf dem Weg von Deutschlandsberg zur Weinebene. Man kann hier wirklich frei von der Leber weg entscheiden wo man wegfährt, ich habe mich für eine kleine Parknische knapp nach Glashütten entschieden, denn man hat von dort ungefähr 5 km und einige Höhenmeter "Zeit", um sich auf Asphalt gemütlich einzufahren und warm zu werden, bevor es ins Gelände geht.







Das Durchfahren des Kars gestaltet sich in der Regel als ziemlich kraftraubend, es gibt keinen
echten Weg, sondern nur Trampelpfade der zahlreichen Kühe sowie einiges an Felsen und Geröll, welche eine Art Weg erahnen lassen. Die Kühe haben übrigens noch nicht viele Biker gesehen und reagieren teilweise ein wenig komisch, also vorsicht ;-)
Bevor man im wahrsten Sinne des Wortes vor dem großen Speikkogel ansteht und aufgrund des
zu steilen Geländes nicht weiterkommt, biegen wir links ab und queren das Gelände eigentlich retour in Richtung Hühnerstütze. Dies ist allerdings die angenehmste, "einfachste" und schnellste Variante, um viele Höhenmeter am Stück zu gewinnen (hier knackt man den 2.000er) und schließlich einen relativ gut befahrbaren trail knapp unterhalb des Grats zu erreichen. Diesem folgen wir bis zum Gipfel des großen Speikkogels. Schätzungsweise 100 Meter unter dem Gipfel heißts allerdings absteigen, denn der trail wird zusehends steiniger und felsiger, also unfahrbar.

Für die Abfahrt kann man natürlich den gleichen Weg retour nehmen, da spricht prinzipiell nichts dagegen, ich bevorzuge jedoch die Variante über das Koralpenhaus, welches gleich "neben" der Goldhaube liegt. Der weitere Weg ins Tal ist recht einfach zu finden und bietet wiederum einige Variationsmöglichkeiten.
Fazit: eine kilometermäßig nicht sehr lange Tour, aber trotzdem nicht zu unterschätzen. Technisch ist alles vorhanden, man sollte auf jeden Fall ein wenig Mut mitbrigen, da es stellenweise ein wenig steiler nach unten geht, auch Trage- und Schiebepassagen gibt es (leider) ein paar. Landschaftlich hat das Gebiet einiges zu bieten, vor allem an schönen Sommertagen. Stören könnten einem lediglich die zahlreich vorhandenen Weidegitter und Scharen von Wanderern. Alles in allem aber eine schöne Tour mit vielen Variationsmöglichkeiten.
Zuletzt befahren: 03. August 2008
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